Premiere 7. Oktober 2016 um 20.00 Uhr, Kammerspiele. -----
»Ich kann einfach alles, was ich möchte.« In dem Einakter »Der stumme Diener« warten zwei professionelle Mörder auf den nächsten Auftrag der anonymen Organisation, für die sie arbeiten. »One for the Road« ist Harold Pinters erstes konkret-politisches Drama, in dem er Folter und Verhöre verhandelt, wie sie heute weltweit und tagtäglich geschehen.
Mit diesen zwei Stücken des umstrittenen Nobelpreisträgers, in denen die Verhältnisse des Einzelnen zu einem undurchschaubaren System ausgelotet werden, beschäftigt sich Jürgen Kruse mit einem Autor, dessen Texte er schon oft inszeniert hat. Kruses düstere Inszenierungsweise trifft auf Pinters absurdkomische Dialoge und verschobenen Realismus und verspricht damit eine widersinnige Welt zu erschaffen, in der sich die Frage nach Wahrheit schmerzhaft neu stellt.
Regie Jürgen Kruse
Bühne Volker Hintermeier
Kostüme Raphaela Rose
Dramaturgie Christian Franke
Mit Alexandra Finder; Isaak Dentler, Oliver Kraushaar
Am 7./8./24./26. Oktober um 20.00 Uhr, 9. Oktober um 18.00 Uhr