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»Der Meister und Margarita« von York Höller in der Staatsoper Hamburg

07.09.2013
Kategorien: Deutschland, News

Premiere: Samstag, 14. September 2013, 18.00 Uhr. -----

York Höllers Oper »Der Meister und Margarita« nach dem Roman von Michail Bulgakow war ursprünglich ein Auftragswerk der Hamburgischen Staatsoper. Hans Zender hatte den Auftrag erteilt, doch nach dem Ende seiner Amtszeit als GMD fand die Uraufführung in Paris statt.

Seit der zweiten Produktion 1991 an der Oper Köln stand das aufwändige und virtuos zwischen verschiedenen Stilen changierende Werk nicht mehr auf den Spielplänen.

York Höller suchte sich für seine einzige Oper einen faustischen Stoff: das Hauptwerk von Michail Bulgakow, »Der Meister und Margarita«. York Höller, Schüler von Bernd Alois Zimmermann, verfasste selbst das Libretto nach dem Roman, der zu den Klassikern der Moderne zählt und mit der Stalin-Zeit abrechnet. Der Teufel selbst erscheint, in Gestalt des Professors der Schwarzen Magie namens Voland. Er bringt Chaos und Verwirrung auf die Erde - eine irrwitzige Reise beginnt, auf der der Teufel die Fäden zieht. Dabei begegnen wir nicht nur Jesus und Pontius Pilatus, sondern auch einem Schriftsteller, Meister genannt, und seiner Geliebten Margarita, der Königin des Satansballs.

Dietrich Henschel wird die Doppelrolle – Meister und Jeschua – übernehmen, Christina Damian singt die Rolle der Margarita. Als Kater Behemoth kehrt der Countertenor Andrew Watts an die Staatsoper zurück. Unter der musikalischen Leitung von Marcus Bosch singen außerdem Derek Welton, Moritz Gogg, Jürgen Sacher, Tigran Martirossian, Chris Lysack, Dieter Schweikart, Manuel Günther, Renate Spingler und Corinna Mindt. Der Hamburger Theaterleiter und Chef des Schmidt Theaters Corny Littmann gibt den Conférencier.

Inszenierung: Jochen Biganzoli

Bühnenbild: Johannes Leiacker

Kostüme: Heike Neugebauer

Licht: Stefan Bolliger

Dramaturgie: Kerstin Schüssler-Bach, Michael Winrich Schlicht

Choreografie: Silvia Zygouris

Vorstellungen: 18., 21., 26., 28. September, 4. Oktober 2013

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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